Der menschliche Preis des Goldes
Wenn Wasser, Gesundheit, Arbeit und Natur Teil derselben Geschichte werden
Gold gehört zu den wertvollsten Rohstoffen der Welt.
Es kann zu Schmuck verarbeitet werden, Teil von Finanzreserven sein oder über internationale Handels- und Raffineriezentren wie die Schweiz auf den Weltmarkt gelangen.
Doch bevor Gold glänzt, muss es jemand aus der Erde holen.
In Teilen des peruanischen Amazonasgebiets – besonders in Madre de Dios – führt uns diese Tatsache zu einer wesentlich komplexeren Geschichte.
Bergbau schafft Einkommen und Arbeitsplätze. Gleichzeitig sind illegaler Goldabbau und problematische Praktiken im informellen und handwerklichen Kleinbergbau mit Entwaldung, Umweltverschmutzung und prekären Arbeitsbedingungen verbunden. Wo kriminelle Organisationen Teile dieser Wirtschaft kontrollieren, kommen weitere Probleme hinzu: Menschenhandel, Ausbeutung, Gewalt, Erpressung und organisierte Kriminalität.
Deshalb stellt sich eine schwierige Frage:
Wie schützen wir einen Fluss und einen Wald, wenn Menschen, die dort leben, gleichzeitig eine Möglichkeit brauchen, ihren Lebensunterhalt zu verdienen?
Madre de Dios: Unter dem Gold liegt ein Ökosystem
Madre de Dios liegt im peruanischen Amazonasgebiet und besitzt eine aussergewöhnliche biologische Vielfalt.
Doch der Goldabbau hat Teile dieser Landschaft stark verändert.
Im März 2026 berichtete die peruanische Staatsanwaltschaft über eine besorgniserregende Zunahme der Entwaldung in der Pufferzone des Tambopata-Nationalreservats. Mithilfe von Satellitenüberwachung wurden Veränderungen festgestellt, die nach Angaben der Behörden mit illegalem Bergbau in Verbindung stehen.
Doch die Zerstörung des Waldes ist nur ein Teil des Problems.
Es geht auch um das Wasser.
Offizielle Untersuchungen der peruanischen Umweltbehörde OEFA haben in von illegalem und informellem Bergbau beeinflussten Gebieten Belastungen in Wasser und Sedimenten festgestellt. Diese Untersuchungen sind teilweise älter und dürfen deshalb nicht als Messung der heutigen Situation verstanden werden. Sie dokumentieren jedoch, dass die Belastung von Gewässern in der Region seit Jahren ein ernstes Umweltproblem darstellt.
Besonders problematisch ist Quecksilber.
Es wird im kleinteiligen Goldbergbau eingesetzt, um Gold aus dem gewonnenen Material herauszulösen. Gelangt Quecksilber unkontrolliert in die Umwelt, kann es Menschen und Ökosysteme gefährden.
2025 berichtete die peruanische Kontrollbehörde zudem über Defizite bei der Überwachung bestimmter Verpflichtungen zur Verringerung des Quecksilbereinsatzes im Klein- und handwerklichen Bergbau in Madre de Dios.
Die Verschmutzung bleibt nicht in der Mine
Eine Mine ist nicht vom Rest der Landschaft getrennt.
Wasser fliesst. Tiere fressen. Menschen trinken, atmen, arbeiten und ernähren sich in derselben Region.
Deshalb kann ein Umweltproblem gleichzeitig zu einem Gesundheits-, Ernährungs- und Sozialproblem werden.
Die Geschichte lautet dann nicht mehr einfach:
Gold gegen Natur.
Sondern:
Wasser + Wald + Arbeit + Gesundheit + Ernährung + Sicherheit + Wirtschaft + Menschen.
Wer wird mit dem Gold reich?
Hier entsteht ein wichtiger Widerspruch.
Gold kann auf dem internationalen Markt einen sehr hohen Wert erreichen.
Das bedeutet jedoch nicht automatisch, dass der Mensch, der es aus dem Boden holt, reich wird.
Nach Angaben des Schweizer Staatssekretariats für Wirtschaft SECO produziert der handwerkliche und kleinteilige Bergbau weltweit nur ungefähr 10 bis 20 Prozent des Goldes, beschäftigt jedoch rund 90 Prozent der Arbeitskräfte im Goldabbau.
SECO nennt gleichzeitig erhebliche soziale und ökologische Risiken: unkontrollierten Quecksilbereinsatz, Wasserverschmutzung, Entwaldung, Kinderarbeit sowie Unfälle und gesundheitliche Probleme bei Beschäftigten.
Das zeigt:
Der Wert des Goldes und der Wohlstand der Menschen, die es abbauen, sind nicht dasselbe.
100 Gramm Gold – aber wer erhält welchen Anteil?
Hier können wir die Reise des Goldes besonders gut sichtbar machen.
Stellen wir uns 100 Gramm Gold vor.
Auf dem internationalen Markt haben 100 Gramm Feingold einen Wert von mehreren Tausend Schweizer Franken. Der konkrete Betrag verändert sich täglich mit dem Goldpreis. Internationale Referenzpreise wie der LBMA Gold Price dienen dabei als wichtige Orientierung für den weltweiten Goldhandel.
Aber die 100 Gramm, die ein Arbeiter in einem Abbaugebiet gewinnt, sind nicht automatisch 100 Gramm raffiniertes Feingold mit einer Reinheit von 999,9.
Das Material kann Verunreinigungen enthalten. Hinzu kommen Aufkäufer, Zwischenhändler, Transport, Finanzierung, Handel, Raffination und weitere Schritte.
Bei illegal gewonnenem Gold kommt ein zusätzliches Problem hinzu:
Die Lieferkette ist gerade deshalb oft nicht transparent.
Es gibt keine ausreichend verlässliche offizielle Zahl, mit der wir behaupten könnten:
„Ein illegaler Minenarbeiter in Madre de Dios erhält für 100 Gramm genau X Franken.“
Eine solche Zahl zu nennen wäre nicht seriös.
Aber genau diese fehlende Transparenz führt zu einer vielleicht wichtigeren Frage:
Wenn 100 Gramm Gold am Ende Tausende Franken wert sind – wie viel dieses Wertes erreicht tatsächlich den Menschen und die Gemeinschaft, in der die Reise des Goldes begonnen hat?
Die Reise kann viele Stationen haben:
Mine → Arbeiter → Aufkäufer → Zwischenhandel → Export → Raffinerie → internationaler Markt → Bank / Industrie / Schmuck → Endprodukt
Und an jeder Station verändert sich der Wert.
Deshalb gehört zur Nachhaltigkeit nicht nur die Frage, was Gold kostet, sondern auch:
Wer profitiert davon – und wer trägt die sozialen und ökologischen Kosten?
Wenn organisierte Kriminalität hinzukommt
Noch gefährlicher wird die Situation dort, wo illegaler Bergbau mit kriminellen Strukturen verbunden ist.
Peruanische Behörden haben in Madre de Dios wiederholt Organisationen verfolgt, die neben illegalem Bergbau auch mit Menschenhandel, Waffen, Drogen, Erpressung oder Gewalt in Verbindung gebracht wurden.
2025 berichtete das Innenministerium beispielsweise über die Zerschlagung einer mutmasslichen kriminellen Organisation in La Pampa, die mit illegalem Bergbau und weiteren schweren Straftaten in Verbindung gebracht wurde.
Bei einem weiteren Einsatz von Streitkräften, Polizei und Staatsanwaltschaft wurde ein vermisster Minderjähriger gefunden. Mehrere der Festgenommenen wurden wegen Menschenhandels gesucht.
Auch 2026 führten die Sicherheitskräfte umfangreiche Operationen gegen Infrastruktur des illegalen Bergbaus in Madre de Dios durch.
Damit wird deutlich:
Illegaler Bergbau ist in bestimmten Gebieten nicht nur ein Umweltproblem, sondern auch eine Frage von Sicherheit und Menschenrechten.
Menschenhandel: Wenn ein Jobangebot zur Falle wird
Besonders schwerwiegend ist die Verbindung zum Menschenhandel.
Peruanische Behörden warnen davor, dass Menschen durch falsche Arbeitsangebote in Situationen der Arbeits- oder sexuellen Ausbeutung geraten können.
Die peruanische Transportaufsicht SUTRAN berichtete 2025 über verstärkte Kontrollen gegen Menschenhandel in Madre de Dios und verwies ausdrücklich auf falsche Arbeitsangebote im Umfeld illegaler wirtschaftlicher Aktivitäten.
2026 wies auch die Staatsanwaltschaft in Cusco auf die Verbindung zwischen illegalem Bergbau und Arbeitsausbeutung hin. In den von dieser Staatsanwaltschaft bearbeiteten Fällen waren insbesondere Männer von Zwangsarbeit im illegalen Bergbau und Holzschlag betroffen; Frauen waren unter anderem Opfer sexueller Ausbeutung. Diese Zahlen beziehen sich auf die dort bearbeiteten Fälle und dürfen nicht auf den gesamten peruanischen Bergbau übertragen werden.
Auch Minderjährige können betroffen sein.
2026 erreichte die Staatsanwaltschaft in Madre de Dios beispielsweise eine Verurteilung wegen schweren Menschenhandels mit zwei 14-jährigen Mädchen, die über ein Arbeitsangebot angeworben worden waren.
Und die Kinder, die dort leben?
In Madre de Dios gibt es selbstverständlich Schulen.
Doch nicht jede Schule verfügt über dieselben Bedingungen.
2025 stellte die peruanische Kontrollbehörde bei mehreren überprüften Schulen Mängel an Infrastruktur, Mobiliar und sanitären Einrichtungen fest.
Gleichzeitig investiert der peruanische Staat.
Das Bildungsministerium kündigte 2025 Investitionen von mehr als 100 Millionen Soles zur Stärkung des Bildungswesens in Madre de Dios an. Dazu gehören Infrastruktur, Konnektivität, Weiterbildung von Lehrpersonen, Hochschulbildung und Innovation. Mehr als 57'000 Schülerinnen und Schüler sollten davon profitieren.
Auch Schulen in ländlichen, grenznahen und interkulturellen Regionen des Amazonasgebiets werden verstärkt unterstützt.
Das bedeutet:
Bildung ist vorhanden – aber es bestehen weiterhin Unterschiede und Lücken, die geschlossen werden müssen.
Kommt auch die Technologie an?
Ja – aber noch nicht überall gleich.
2026 kündigte Peru ein Projekt an, das 82 Ortschaften in Madre de Dios mit schnellem Festnetzinternet verbinden soll. Mehr als 40'000 Menschen und 144 öffentliche Einrichtungen sollen davon profitieren.
Ein grösseres Programm für Loreto und Madre de Dios soll mehr als 770 Ortschaften erreichen und unter anderem 862 Schulen, 220 Gesundheitseinrichtungen und 11 Polizeistationen vernetzen.
Internet bedeutet in solchen Regionen weit mehr als Unterhaltung.
Es kann Zugang ermöglichen zu:
Bildung · Gesundheitsinformationen · öffentlichen Dienstleistungen · Kommunikation · neuen wirtschaftlichen Möglichkeiten
Denn wer Alternativen zum illegalen Bergbau schaffen möchte, braucht auch Infrastruktur.
Illegalen Bergbau zu stoppen reicht nicht
Hier liegt wahrscheinlich die schwierigste Frage dieser Geschichte.
Stellen wir uns eine Familie vor, deren Einkommen vom Bergbau abhängt.
Wenn morgen die Maschinen entfernt werden, müssen wir gleichzeitig fragen:
Wovon lebt diese Familie übermorgen?
Peru arbeitet inzwischen auch an dieser Seite des Problems.
2026 übergab das peruanische Amazonas-Forschungsinstitut IIAP 12'000 Jungfische der Art Paco an Mitglieder einer indigenen Gemeinschaft in Madre de Dios.
Das Projekt verbindet die Wiederherstellung von durch Goldabbau geschädigten Böden und Gewässern mit Fischzucht als alternativer wirtschaftlicher Tätigkeit.
Zerstörten Boden wieder lebendig machen
Noch interessanter ist die Frage, was mit Landschaften geschieht, die bereits zerstört wurden.
Im Juni 2026 präsentierte das IIAP Ergebnisse eines Modells, das zwei Dinge gleichzeitig versucht:
durch illegalen Goldabbau zerstörte Böden wiederherzustellen und neue Einkommensmöglichkeiten zu schaffen.
Das Programm arbeitete bereits mit 176 Familien.
Die vom IIAP entwickelte Methode wurde anschliessend von der FAO in eine internationale Sammlung guter Praktiken für nachhaltige Landwirtschaft und Ressourcenmanagement aufgenommen.
Damit verändert sich die Frage.
Nicht mehr:
„Hier wurde alles zerstört – was bleibt noch?“
Sondern:
„Wie können Boden, Wasser, Pflanzen, Nahrung und Arbeit hier wieder entstehen?“
Auch ein geschützter Wald kann Einkommen ermöglichen
Das peruanische Umweltministerium unterstützt ebenfalls nachhaltige wirtschaftliche Aktivitäten in Gemeinden von Madre de Dios.
Solche Programme sollen Familien Alternativen bieten und gleichzeitig Wald, Biodiversität und Gesundheit schützen. Die peruanische Regierung beschreibt nachhaltige Produktion ausdrücklich als Teil ihrer Strategie gegen illegalen Bergbau.
Das ist entscheidend.
Naturschutz kann einer Familie nicht nur sagen:
„Nutze dieses Gebiet nicht.“
Wir müssen auch fragen:
Wie kann diese Familie ein würdiges Einkommen erzielen und gleichzeitig dieses Gebiet schützen?
Und was hat die Schweiz damit zu tun?
Mehr, als man zunächst vermuten könnte.
Die Schweiz ist ein bedeutendes internationales Zentrum für Goldhandel und Goldraffination.
Und Peru ist direkt mit diesem Markt verbunden.
Nach Angaben des Eidgenössischen Departements für auswärtige Angelegenheiten importierte die Schweiz 2023 Waren im Wert von rund 2,17 Milliarden Franken aus Peru. Mehr als 90 Prozent des Importwertes entfielen auf Gold.
Damit endet die Geschichte des peruanischen Goldes nicht in Madre de Dios.
Ein Teil dieser Geschichte führt bis in die Schweiz.
Swiss Better Gold
Seit 2013 beteiligt sich die Schweiz an einer Initiative, die genau bei dieser Verbindung ansetzt.
Die Swiss Better Gold Initiative will die sozialen und ökologischen Bedingungen im handwerklichen und kleinteiligen Bergbau verbessern und verantwortungsvoll arbeitende Produzenten mit dem internationalen Markt verbinden.
Die dritte Phase von 2021 bis 2025 arbeitete in Peru, Kolumbien und Bolivien und verfügte über ein Gesamtbudget von 17,2 Millionen Franken. Davon kamen 6 Millionen Franken von SECO und 11,2 Millionen von der Swiss Better Gold Association.
Dabei geht es unter anderem um:
Formalisierung · bessere Umweltpraktiken · soziale Standards · Rückverfolgbarkeit · verantwortungsvollere Lieferketten
Die Idee dahinter ist wichtig:
Der kleine Bergarbeiter soll nicht automatisch aus dem Markt ausgeschlossen werden. Er soll die Möglichkeit erhalten, Teil einer legalen, sichereren und verantwortungsvolleren Lieferkette zu werden.
Bei Swiss Better Gold existiert zudem ein Mechanismus, durch den ein Aufpreis aus der Lieferkette in soziale und ökologische Projekte in Bergbaugemeinden zurückfliessen kann.
Damit kommen wir wieder zu unseren 100 Gramm Gold zurück.
Es geht nicht nur darum, wie viel diese 100 Gramm in der Schweiz wert sind.
Es geht darum, eine Lieferkette aufzubauen, bei der wir auch fragen können:
Woher stammen sie?
Unter welchen Bedingungen wurden sie gewonnen?
Und was kommt bei den Menschen und der Landschaft am Anfang dieser Lieferkette wieder an?
Ist Goldkonsum also das Problem?
Auch hier lautet die Antwort nicht einfach Ja oder Nein.
Wie bei Kakao, Kaffee oder Palmöl steckt hinter einem Rohstoff eine ganze Lieferkette.
Deshalb sollten wir fragen:
Woher stammt das Gold?
Wer hat es abgebaut?
Unter welchen Bedingungen wurde gearbeitet?
Wurde Quecksilber eingesetzt?
Wurde Wasser verschmutzt?
Wurde Wald zerstört?
Ist die Herkunft nachvollziehbar?
Stammt das Gold aus einer legalen Lieferkette?
Und wie viel des entstandenen Wertes kommt bei der Region an, aus der das Gold stammt?
Wasser kennt keine Grenzen
Diese Geschichte gehört zu unserer Reihe „Wasser kennt keine Grenzen“, weil sie etwas Entscheidendes zeigt:
Wasser existiert niemals isoliert.
Wenn ein Fluss verschmutzt wird, kann sich ein Ökosystem verändern.
Wenn sich das Ökosystem verändert, kann sich die Ernährung verändern.
Wenn Menschen keine sicheren wirtschaftlichen Alternativen haben, können Informalität und Abhängigkeit wachsen.
Und wo staatliche Strukturen nur schwer erreichbar sind, können kriminelle Organisationen, Ausbeutung und Gewalt leichter Raum gewinnen.
Deshalb bedeutet Wasserschutz nicht nur, Wasserproben zu untersuchen.
Es bedeutet auch zu fragen:
Wie leben die Menschen, die von diesem Wasser und dieser Landschaft abhängig sind?
Was bleibt zu tun?
Madre de Dios zeigt uns, dass es für komplexe Probleme keine einfache Lösung gibt.
Organisierte Kriminalität muss bekämpft werden.
Menschenhandel und Ausbeutung müssen verfolgt werden.
Quecksilber und Wasserverschmutzung müssen reduziert werden.
Kinder brauchen gute Bildung.
Menschen brauchen erreichbare Gesundheitsversorgung.
Ländliche Gemeinden brauchen Internet und Infrastruktur.
Bergarbeiter, die legal und verantwortungsvoll arbeiten wollen, brauchen Wege zur Formalisierung.
Familien brauchen wirtschaftliche Alternativen.
Und zerstörte Ökosysteme müssen wiederhergestellt werden.
Denn es ist schwer, von einer Familie zu verlangen, einen Wald zu schützen, wenn sie keine andere Möglichkeit sieht, ihren Lebensunterhalt zu sichern.
Die Verbindung zu Bücher für die Zukunft
Bei Bücher für die Zukunft wollen wir genau solche Zusammenhänge entdecken.
Ein Umweltproblem endet fast nie bei einem Tier, einem Baum oder einem Fluss.
Dahinter stehen auch Menschen.
Deshalb bleibt unser Weg:
LESEN → FRAGEN → FORSCHEN → VERGLEICHEN → DISKUTIEREN → IDEEN ENTWICKELN → GEMEINSAM HANDELN
Wir können mit einem Fluss beginnen.
Dann fragen wir, was darin lebt.
Wir untersuchen, was ihn bedroht.
Wir fragen, wer von diesem Gebiet lebt.
Und am Ende stellen wir vielleicht die schwierigste und wichtigste Frage:
Wie können wir die Natur schützen und gleichzeitig den Menschen helfen, die von ihr leben müssen?
Vielleicht beginnt genau dort echte Nachhaltigkeit.
Bücher für die Zukunft
Lesen · Entdecken · Handeln